|
Technische Universität
Dresden |
|||||||||
|
|
|||||||||
|
|
Forschungsschwerpunkt Geräteakustik
Bei der akustischen Auslegung von technischen Geräten geht es entweder darum, Geräusche im Sinne von Lärm zu reduzieren oder das Geräuschverhalten so zu verändern, dass der Höreindruck verbessert wird. Auf der einen Seite zwingen also Vorschriften den Geräuschpegel eines Gerätes zu senken. Auf der anderen Seite sind unangenehme oder störende Frequenzen zu vermeiden, um ein angenehmes Klangverhalten zu erzielen. Das Bearbeiten von Aufgaben zur Lärmminderung und Geräuschoptimierung erfordert in den meisten Fällen eine detaillierte Analyse des Geräuschverhaltens, zielgerichtete, akustisch günstige Dimensionierungen der Bauelemente sowie vergleichende messtechnische Untersuchungen, um die Ergebnisse zu bewerten.
Für den Klangeindruck sind dabei weniger die absoluten Pegelwerte ausschlaggebend, sondern vielmehr muss das Verhältnis der Pegel in den klangrelevanten Frequenzbereichen zueinander betrachtet werden. Rückschlüsse auf Klangunterschiede lassen sich dann im direkten Vergleich der Frequenzkurven ziehen. Das Zuordnen des Schalldruck-Zeit-Verlaufs bzw. der Pegelspitzen des Frequenzspektrums zu Gerätefunktionen oder Bewegungen liefert Aussagen zu Geräuschursachen.
Durch Einsatz numerischer Simulationswerkzeuge ist die Bestimmung des Kraft-Zeit- Verlaufs von Geräuschquellen insbesondere für kleine Strukturen effektiv, da hier häufig messtechnische Bestimmungen nicht oder nur eingeschränkt möglich sind. Durch Transformation in den Frequenzbereich erhält man ein Impulsspektrum, das die Grundlage für eine Geräuschoptimierung bildet.
Weitere Hinweise zum Arbeitsgebiet Geräuschoptimierung: www.feinwerktechnik-web.de
sten.waehrisch
|
||||||||
|
Letzte Änderung: 06.12.2010 |
|||||||||