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Technische Universität
Dresden |
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| Systemüberblick |
Simulation kontinuierlicher dynamischer Systeme auf der Basis gewöhnlicher Differentialgleichungen
Möglichkeit von Modellumschaltungen (z.B. zwischen Ein- und Mehrmassensystem)
Einbeziehung beliebiger Modellansätze (z.B. FEM, FDM) oder materieller Komponenten mittels freier Programmierung in einer PASCAL-Umgebung
Offline-Einspeisung gemessener Signalverläufe in Simulationen
Online-Darstellung von simulierten Signalverläufen während der Modellrechnung
Nachträgliches Skalieren und Ausmessen der simulierten Signalverläufe
Schnittstellen für Verarbeitung der Signale in anderen Programmen (ASCII-Tabellen, HPGL-Format)
Zentrale numerische Integration mittels verschiedener Einschrittverfahren mit Behandlung numerischer Ereignisse und Bereitstellung eines Zeittaktes für getaktete Automaten
Integration mit fester Schrittweite:
Euler, Heun, Runge-Kutta 4.Ordnung (explizite Verfahren)
Weighted Average (implizites Verfahren)
Integration mit geregelter Schrittweite:
Runge-Kutta-Merson (explizites Verfahren)
Rosenbrock-Wanner (implizites Verfahren)
Parametrische Optimierung dynamischer und statischer Modelle
globale Suchverfahren: Rastersuche und Monte-Carlo-Suche
lokale Suchverfahren: Gauß-Seidel-Verfahren und Hook-Jeeves-Verfahren
Evolutionsverfahren: konfigurierbar für unterschiedliche Problemstellungen
Spezielle Datenverwaltung zur Strukturierung umfangreicher Modellsysteme und Realisierung von Datenflüssen zwischen unterschiedlichsten Modellen
Modellierung auf dem Niveau einer erweiterten PASCAL-Sprache
Teilmodelle (Modelle von abgegrenzten Teilsystemen) als ASCII-Texte
Modellstrukturen durch "Verschaltung" von Teilmodellen zu "Blockschaltbildern"
Möglichkeit des Zusammenfassens von einzelnen Signalen, Parametern oder Ergebnisgrößen eines Teilmodells zu sogenannten Kupplungen
Berücksichtigung von Maßeinheit und Datenfluß bei der Verschaltung von Teilmodellen
Automatische Compilierung der aus Teilmodellen und Modellstruktur synthetisierten PASCAL-Quellen mittels Borland-Pascal 7.0 Compiler
Einfache Erstellung und Einbindung eigener Pascal-Units für häufig benötigte oder komplizierte Routinen
| Schwerpunkte der USAN-Nutzung |
Die Leistungsfähigkeit und Offenheit von USAN zielt auf die Entwicklung neuartiger Modellansätze und die ganzheitliche Analyse und Optimierung des dynamischen Verhaltens nichtlinearer, zeitkontinuierlicher Systeme:
Elektromagnetische Antriebe z.B. für Schaltgeräte
Geregelte hochdynamische Antriebssysteme für Präzisionsgeräte
Integrierte Mehrkoordinaten-Antriebe mit FEM-Ansätzen für den elektromagnetischen Wandler
Antriebssysteme mit Mechanismen-Elementen auf der Basis vorhandener USAN-Modellbausteine
Die Anwendung von USAN ist nicht auf die Feinwerktechnik beschränkt. Insbesondere in der Forschung wird USAN vielfältig in unterschiedlichsten Fachgebieten genutzt (Kraftfahrzeug-Technik, Verpackungsmaschinen-Technik, Biomedizinische Gerätetechnik, Fluidtechnik, Luft- und Raumfahrt,...).
| Ansprechpartner |
Dr.-Ing. Alfred Kamusella
alfred.kamusella
ifte.de
Letzte Änderung: 23.05.2003