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Simulation von
Zahnriemengetrieben
Warum ?
Das Erzeugen
neuer, immer ausgereifterer Produkte verlangt nach einer Nutzung von
Reserven in der Geometrie und im Material. Diese Reserven zu
erkennen und sie nutzbar zu machen ist schwierig, da viele Parameter
das Betriebsverhalten eines Zahnriemengetriebes bestimmen, wie z.B.
die wirkenden Kräfte (Vorspannung, Belastung, Reibung), die
realisierten Maße (Flankengeometrie, Teilungsproblematik,
Toleranzen, usw.) und die Materialkombinationen (Verbundmaterial mit
teilweise nichtlinearem Deformationsverhalten der Einzelmaterialien,
Reibwert). Da sich diese Parameter auch noch wechselseitig
beeinflussen, ist es kompliziert, ein berechenbares, also
voraussagbares Verhalten des Getriebes ohne detailgetreue Modelle zu
erhalten. Hier können moderne Simulationstechniken, wie z.B. die
Methode der Finiten Elemente, helfen.

Stufen notwendiger Vorsimulationsschritte
(Ausschnitte aus Kfz-Berechnungen für Nockenwelle)
Ziele FEM:
-
Analyse
bestehender Getriebe hinsichtlich kritischer
Beanspruchungsbereiche bezüglich Deformation und Belastung im
lokalen Bereich
-
Entwicklung
neuer Getriebe sowohl durch Entschärfung der kritischen Bereiche
als auch durch gezielte Kontrolle von Neukonstruktionen
-
Untersuchung
des Einflusses von Toleranzgrößen und Optimierung derselben
-
Profilvergleiche
-
virtueller
Funktionstest
-
Bereitstellen
von Detaildaten zur Entwicklung von Verschleiß- und
Lebensdauervoraussagen

Weg:
-
Aufbau von
Simulationsmodellen kompletter Umschlingungsbögen oder auch ganzer
Getriebe auf Basis der Methode der Finiten Elemente (FEM)
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Realisieren der
Verbundkonstruktionen für beide Riemenarten
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Implementieren der
nichtlinearen Materialeigenschaften sowie der Reibung
-
Realisieren von
zeitlichen Vorgängen (z.B. zur Analyse des Ein- und
Auslaufverhaltens)
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