Man kann ausgehend von dem Basis-Element (Volumenkörper) durch skizzierte bzw. platzierte Elemente Volumen abtragen oder hinzufügen:
Auf der NURBS-Oberfläche kann man nur Teilflächen des Netzes wählen. Ein sinnvolles direktes Bearbeiten des Volumenkörpers ist damit praktisch kaum möglich.
Vorraussetzung sind geeignet angeordnete Arbeitselemente, an denen man die skizzierten bzw. platzierten Elemente ausrichten kann.
Das soll an einfachen Beispielen demonstriert werden.
1. Zentrische Bohrung
Das zentrische Loch der ursprünglichen Kappe soll durch Bohren glatte Wände und einen definierten Durchmesser erhalten:
Der Durchmesser der Bohrung soll ungefähr 0,5 mm größer sein als der Durchmesser des bisherigen Loches (Abstand messen durch Fangen geeigneter Netzknoten im Loch!).
Die Bohrung sollte auf einen noch zu definierenden Arbeitspunkt platziert werden und entlang der zentralen Arbeitsachse verlaufen.
Man könnte prinzipiell von der Deckfläche oder von der Grundfläche aus Bohren. Günstiger ist im Beispiel die Grundfläche, da die Deckfläche das Volumen schneidet und die Bohrung nicht das komplette Volumen erfasst.

2. Untere Wulst abdrehen
Die untere Wulst der Gummikappe ist durch Abdrehen von ungefähr 0,1 mm Material zu begradigen. Es soll eine senkrechte Zylindermantelfläche entstehen:
Wir definieren eine geeignete Skizze.
Die Abtragung des Materials erfolgt durch Drehung.
