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Technische Universität Dresden
Institut für Feinwerktechnik und
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Praktikum Feinwerktechnik

 (auch für MT / Profil Mikromechatronik)

Das Praktikum wird von den Instituten für Feinwerktechnik und Elektronik-Design (IFTE), für Biomedizinische Technik (IBMT) und für Aufbau- und Verbindungstechnik der Elektronik (IAVT) gestaltet und betreut. Die angebotenen Versuche stammen aus 3 Teilgebieten. Das Einschreiben in den gewünschten Versuch sowie eine gültige Arbeitsschutzbelehrung sind zwingende Voraussetzungen für die Teilnahme.

 

Einführungsveranstaltung mit Arbeitsschutz-Belehrung:

im Wintersemester am 09.10.2012 um 9:20 Uhr BAR II/56

 

Zulassung zum Praktikum/Einführungsveranstaltung:
Eine Einführungsveranstaltung soll über die speziellen Bedingungen und Durchführungsbestimmungen zum Praktikum informieren. Die Teilnahme am Praktikum ist nur möglich, wenn die Unterschrift des Studenten zu einer entsprechenden Arbeitsschutzunterweisung vorliegt, die Belehrung erfolgt einmalig während einer der Einführungsveranstaltungen. (Die Teilnahme an der Einführungsveranstaltung ist damit obligatorisch! Termin für ET (und je nach Bedarf auch MT): 09.10.2012 um 9:20 Uhr im BAR II/56. Termin für MT (und Nachzügler ET): am  03.04.2012 um 9:20 Uhr im BAR II/56)

Für Mechatronik-Studenten im SS2013 wird die Belehrung über das IFTE-Sekretariat in BAR II/56 durchgeführt.

Gleichzeitig können hier bereits Einschreibungen in die gewünschten Versuche erfolgen. Aufgrund teilweise begrenzter Kapazitäten empfiehlt es sich, im Vorfeld dieser Veranstaltung die angebotenen Versuche im Netz zu recherchieren, um dann gezielt die gewünschten Einschreibungen vorzunehmen.

Alle Versuche zum Teil A werden sowohl zum WS als auch zum SS angeboten, sie liegen für das Sommersemester 2013 bis 15.04.2013 im Sekretariat aus.

 

Einschreibungen:
Die Einschreiblisten werden nach der Einführungsveranstaltung bis jeweils
25.10. bzw. im Sommersemster bis 15.04. des Jahres in den Sekretariaten der anbietenden Institute ausgelegt.

 

Teil A: Aktorik und Sensorik (IFTE),                    www.ifte.de 
Teil B: Biomedizinische Gerätetechnik (IBMT),       www.et.tu-dresden.de/ibmt/ibmt.html
Teil C: Fertigung elektronischer Geräte (IAVT).     www.avt.et.tu-dresden.de

 

Versuchsprogramm, Allgemeine Hinweise, Zulassung, Bewertung (pdf 20 kB)
 

Achtung! Es ist absolut erforderlich, dass jeder teilnehmende Student die aktuelle Arbeitsschutzbelehrung unterschrieben hat. Die ET-Studenten werden in der Einführungsveranstaltung zu Beginn des WS belehrt. Falls MT-Studenten schon im WS Praktika belegen wollen, sollten sie auch daran teilnehmen. Andernfalls wird für die MT-Studenten im SS eine extra Einführungsveranstaltung durchgeführt (Termine siehe oben). Der ausführliche Inhalt der Arbeitsschutzbelehrung ist hier zu finden.

 

Protokoll:

Hilfe bei der Anfertigung von wissenschaftlichen Arbeiten / Protokollen (pdf 365KB).
Die korrigierten Protokolle der A-Versuche können im Folgesemester im IFTE- Sekretariat BAR II/53 abgeholt werden.

 

 

Praktikumsteil A "Aktorik & Sensorik"
Beschreibung: \\samba.zih.tu-dresden.de\ifwt\wwwroot\images\linie.gif

 

Kurzcharakteristik der im Praktikumsteil A "Aktorik und Sensorik" (Versuche der A-Reihe) vom Institut für Feinwerktechnik und Elektronik-Design derzeit angebotenen Praktikumsversuche. Diese Versuche sind vorzugsweise von Studenten des Studienschwerpunktes "Entwicklung, Konstruktion und Technologie" zu wählen.
(WS Wintersemester; SS Sommersemester)

Versuch A1

Elektromotoren für die Feinwerktechnik              
Dr. R. Witt; BAR II/20 g
 

Anleitung

 

Beginn jeweils 8:15 Uhr

Versuch A2

Schrittmotor- Antriebe                         
Dipl.-Ing. I. Bönisch; BAR II/20 g
 

Anleitung

 

Beginn jeweils 8:00 Uhr

Versuch A3

Sensorik 2
Dipl.-Ing. R. Goldberg; BAR II/20 g
 

Anleitung

 

Beginn jeweils 8:00 Uhr

Versuch A4

Aktorsteuerung mittels LabVIEW
A. Päßler; BAR II/20 g

NEU ab SS 2012 !

Ergebnisse der Vorbereitungsaufgabe bis   2 Tage vor Praktikum zusenden an:
annekathrin.paessler(at)ifte.de 

Anleitung

 

Beginn jeweils 8:00 Uhr

Versuch A5

Lageerkennung von Kleinteilen            
Dr. R. Richter; BAR II/20 g
 

Anleitung

 

Beginn jeweils 8:00 Uhr

Versuch A6

Parameterfindung            
Dr.-Ing. A. Kamusella; BAR II/20a
 

Anleitung (auch als PDF)

Versuch A7 Piezoaktoren
Dr. T. Nagel; BAR II/20 g

NEU ab WS 2012 !
 

Anleitung

Beginn jeweils 8:00 Uhr

Versuch A8

Miniaturpneumatik in der Feinwerktechnik            
Dipl.-Ing. I. Bönisch; BAR II/20 g
 

Anleitung

 

Beginn jeweils 7:30 Uhr

 

Versuch A1 (Elektromotoren)

 

Ziel des Versuches ist die Erweiterung und Festigung der Kenntnisse über rotatorische, kontinuierliche Elektromotoren der Feinwerk- und Mikrotechnik.
Nach einer Diskussion zum konstruktiv-technologischem Aufbau und zur Anwendung von Klein- und Kleinstmotoren in der Feinwerktechnik steht insbesondere die Aufnahme der Drehzahl-Drehmoment-Kennlinie und der Strom-Drehmoment-Kennlinie im Mittelpunkt. Es werden Verfahren zur Erzeugung und Messung definierter Drehmomentlasten und zur Drehzahlerfassung diskutiert sowie die Möglichkeiten moderner Messwertverarbeitung mittels PC. Mittels eines PC-gesteuerten Prüfstandes sollen die Studenten selbst tätig werden und diese typischen und wichtigen Kennlinien für drei verschiedene Motoren ermitteln. Möglichkeiten der Beeinflussung der Kennlinien durch Parametervariation sollen experimentell getestet werden. (Anleitung)

 

Versuch A2 (Schrittmotor-Antriebe)

 

Der Versuch A2 dient dem Kennenlernen der Arbeitsweise von Schrittmotoren. Am Beispiel eines Klauenpolmotors werden wesentliche Parameter und die Einflüsse unterschiedlicher Last- und Trägheitsmomente bestimmt sowie verschiedene Betriebsarten getestet.
Am Beispiel einer industriellen Positioniereinheit (Lineartisch mit Kugelumlaufspindel und Hybridschrittmotor) wird außerdem eine typische Schrittmotor-Anwendung demonstriert und verschiedene Genauigkeitskenngrößen, wie z.B. die Positionier- und die Wiederholgenauigkeit experimentell bestimmt.
      (notwendige Unterlagen)

 

Versuch A3 (Sensorik 2)   

 

Ziel des Versuches ist die Erweiterung und Festigung der Kenntnisse zu typischen Sensoren der Feinwerktechnik, wie sie in vielen Antriebssystemen eingesetzt werden. Insbesondere das Kennenlernen der Kennlinien, mögliche Hysteresen im Ausgangssignal und die Reproduzierbarkeit von Messwerten stehen im Mittelpunkt der Untersuchungen. In Gruppen von lediglich 2 Studenten sind die Messungen an ausgewählten modernen Sensoren der Weg- und Winkelmesstechnik sowie an Positionssensoren durchzuführen. (Anleitung)

 

Versuch A4

 

Für wissenschaftliche Experimente sowie für Test- und Versuchsaufbauten werden komfortable Softwarelösungen mit abgestimmten Hardwareplattformen bevorzugt eingesetzt. Die Firma National Instruments bietet mit dem Produkt LabView eine weit verbreitete Lösung. Einen ersten Umgang mit dieser Plattform und der Hardware DAQ USB-6008 zu ermöglichen, ist das Ziel dieses Versuches. Für den nachfolgenden Versuch wurde deshalb eine Schlauchpumpe und eine Piezo-Mikropumpe ausgewählt, die anzusteuern ist und deren Massestrom anhand gravimetrischer Messung (Waage) zu erfassen ist.

 

Versuch A5 (Lageerkennung)

 

Das Ziel dieses Praktikums besteht im Kennen lernen typischer Aufgaben beim Einsatz bildverarbeitender Systeme für automatisierte Montageprozesse. Für das im Praktikum realisierte Beispiel der Lageerkennung und der Identifikation von Potentiometern steht ein Versuchsaufbau aus Kamera, Beleuchtung, Software und Zuführeinrichtung zur Verfügung. Vom Studenten sind Algorithmen zu entwickeln, die eine eindeutige Gut-Schlecht-Erkennung der Lage des Objektes ermöglichen. Ausgehend von einer Gut-Lage sind zwei falsche Lagen des Potentiometers (Schiefstellung, Kopfstellung) und ein falscher Widerstandswert zu identifizieren. Die Schwerpunkte der experimentellen Arbeit liegen im Problembereich Kantenfindung, Beleuchtung und Schrifterkennung. (Anleitung)

 

Versuch A6 (Parameterfindung)

 

Inhalt:
Bei der Modellierung von technischen Systemen im Zuge der rechnergestützten Entwicklungsarbeit tritt das Problem auf, dass Modelle infolge von nichtlinearen Parametern stark vom realen Sachverhalt abweichen und erst durch die Parameterfindung und Modellvalidierung zu einem nützlichen Werkzeug für den Entwickler gemacht werden können. Ein solches nichtlineares Teilsystem ist der magnetische Kreis.

 

Am Beispiel eines geblechten Eisenkreises wird im Praktikum über die Schritte

·         Modellansatz, Modellbeschreibung und Aufdeckung der Nichtlinearität  µ = f (B)

·         Suche nach messbarer, repräsentativer Systemgröße i(t) und Messung

·         Koeffizientenvariation mit Rechnerprogramm und Modelloptimierung

dieser Gesamtprozess an einem entsprechend ausgestatteten Versuchsplatz selbständig nachvollzogen. (Siehe "Praktikumsanleitung".)

 

Achtung:
Der Versuchsstand ist im BAR II/20a für Nutzer des Kabinetts frei zugänglich. Der einzelne Teilnehmer führt dort das Praktikum "völlig" selbständig mit seinem "eigenem" Eisenkreis durch Der Eisenkreis liegt ab Januar 2009 im Sekretariat BAR II/53 zur Abholung bereit.

 

Versuch A7 (Piezoaktoren)

 

Inhalt:
Piezoantriebe sind heute für vielfältige Aufgaben eingesetzt, in denen es auf extrem genaue Positionierungen im Nano- oder Mikrometerbereich ankommt. Es ist daher das Ziel des Versuches, typische Betriebseigenschaften handelsüblicher Piezoaktoren in verschiedenen Ausführungen kennen zu lernen. Hierbei werden sowohl Hoch- als auch Niedervoltaktoren in ihrem spezifischem Verhalten, wie z.B. Hysterese, Steifigkeit und Resonanzfrequenz untersucht.

 

 

Versuch A8 (Miniaturpneumatik)

 

Der Praktikumsversuch vermittelt einen Überblick über Grundlagen und Applikationen der Pneumatik in der Feinwerktechnik. Er dient dem Kennenlernen pneumatischer Bauelemente kleiner Baugröße wie Zylinder, Ventile, Rotationsmotoren und Installationszubehör in ihrem konstruktiv-technologischen Aufbau, ihrer Funktionsweise und ihrer Anwendung.
Im Versuch werden typische pneumatische Elemente untersucht und eine sensorgesteuerte Pick-and-Place-Station aufgebaut und in Betrieb genommen. Dafür wird eine Speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) mittels logischen Schaltplans programmiert.     (notwendige Unterlagen)

 

 

Praktikumsanleitungen
Die Anleitungen zu den A-Versuchen stehen passwortgeschützt zur Verfügung.

Die Zugangsberechtigung (Passwort) wird in der Einführungsveranstaltung mitgeteilt.

 

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Letzte Änderung: 04.09.2012