Themen für Studienarbeiten
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Arbeitsgruppe Entwurfsautomatisierung
Hotspot-Analyse für Elektromigration in KLayout
Elektromigration ist ein Zuverlässigkeitsproblem bei Leiterbahnen in integrierten Schaltkreisen, welches durch zu hohe Stromdichten entsteht. Der konventionelle Verifikationsansatz ist dabei die Überprüfung der lokalen Stromdichte auf einen globalen Grenzwert. Dieses Vorgehen ist jedoch oft zu pessimistisch und schränkt die Freiheiten im Entwurf ein.
In dieser Arbeit soll im freien Layout-Werkzeug KLayout eine Hotspot-Analyse implementiert werden. Die dem zugrundeliegenden mathematischen Modelle stehen bereits zur Verfügung. Die Aufgabe umfasst die Detektion von Hotspots, die Analyse der angrenzenden Leiterbahnen und anschließend die Verifikation einzelner Knoten über ein einfaches mathematisches Modell sowie die Überprüfung größerer Netzwerke in SPICE.
BAR II/31, Tel. 463 35417
susann.rothe [at] tu-dresden.de
Arbeitsgruppe Entwurf elektronischer Systeme
z.Z. keine Themen
Arbeitsgruppe Feinwerktechnische Konstruktionen und Systeme
z.Z. keine Themen
Arbeitsgruppe Simulation und Optimierung
Aufbau von Schrittmotormodellen für die Systemsimulation
In der Produktentwicklung ist die Modellierung von Motoren als Teil eines Gesamtsystems von zentraler Bedeutung, da realitätsnahe Simulationen Entwicklungszeiten verkürzen und Kosten reduzieren können. Komplexe Modelle, die beispielsweise mit der Finite Elemente Methode aufgebaut werden, sind jedoch für den Einsatz in Systemsimulationen häufig zu rechenintensiv. Daher soll untersucht werden, wie sich derartige Modelle effizient vereinfachen und dennoch adäquat abbilden lassen. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Einsatz von Reduced Order Models (ROM), um die Rechenlast signifikant zu verringern, ohne relevante physikalische Eigenschaften zu vernachlässigen.
Ziel der Arbeit ist es, geeignete Modellierungsansätze systematisch zu recherchieren, deren Potenzial für die Systemsimulation zu bewerten und exemplarisch ein oder mehrere Schrittmotormodelle aufzubauen, um die praktische Anwendbarkeit zu analysieren.
BAR II/34, Tel. 463 32169
christoph.steinmann [at] tu-dresden.de
Anwenden von ISO-Toleranzen in Polytop-basierten Simulationsverfahren
Für die Simulation und Optimierung von technischen Systemen müssen neben den Nennwerten auch die Toleranzen der beteiligten Parameter betrachtet werden. Bei konstruktiven Komponenten betrifft das neben deren Abmessungen auch Abweichungen der konkreten Form und Einbaulage. Die Analyse dieser Zusammenhänge ist mit herkömmlichen Handrechnungen kaum noch möglich. Deshalb ist das Interesse an computergestützten Modellierungsansätzen, sogenanntes Computer Aided Tolerancing (CAT), für solche 3D-Probleme groß.
Eine mögliche Lösung basiert auf dem Eingrenzen der Toleranzzonen durch Polytope, die die Freiheitsgrade der tolerierten Bereiche beschreiben. Diese Polytope bilden im Allgemeinen die Toleranzzone einer aus dem Normensystem bekannten Positionstoleranz ab. Weitere Toleranzarten lassen sich nicht direkt übernehmen. Im Rahmen dieser Arbeit soll die Vereinbarkeit von ISO-Toleranzen und Polytopen systematisch untersucht und eine Methode zum Überführen entwickelt werden.
BAR II/34, Tel. 463 32169
christoph.steinmann [at] tu-dresden.de
Arbeitsgruppe Medizinische Gerätetechnik
Derzeit sind alle Themen vergeben.
Ansprechpartner: Dr.-Ing. René RichterBAR II/35, Tel. 463 36329
rene.richter [at] tu-dresden.de
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